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20. 11. 2018

Zwischen Nervenbündel und Sportskanone

Eine Schwangerschaft ist die Phase im Leben einer Frau, in der sie in besonderem Maße auf sich aufpassen muss.

Aber sollten Frauen sich wirklich den Kopf über Sport und Ernährung zerbrechen? Experten raten: Nein! Natürlich muss Frau sich der Verantwortung für zwei bewusst sein, dennoch sollte sie das tun, was sich gut anfühlt.

Neben einer gesunden Ernährung sind vor allem sportliche Aktivitäten das großes Thema während der Schwangerschaft. Denn Bewegung fördert die Gesundheit von Mutter und Kind. Spazieren gehen oder Schwimmen regen zum Beispiel die Durchblutung und den Kreislauf an, regulieren die Gewichtszunahme und können den Schlaf verbessern. Auch Yoga oder Pilates sind besonders gut in der Schwangerschaft – neben den schonenden Dehnungs- und Kräftigungsübungen für Beckenmuskulatur, Rücken, Arme und Beine ist auch der meditative Teil wirkungsvoll. Atem- und Entspannungstechniken helfen, sich auf den eigenen Körper zu fokussieren und sich mental auf die Geburt vorzubereiten.

Bewegung ist gesund – aber mit Vorsicht

Eine werdende Mutter muss nicht auf ihre bisherigen Hobbys verzichten. Sie sollte jedoch auf ihr Gleichgewicht achten – eine Herausforderung, da sich durch den Babybauch der Schwerpunkt des Körpergewichts verändert. Radfahren oder Skifahren sind damit besonders gegen Ende der Schwangerschaft wenig empfehlenswert. Auch das Stolperrisiko steigt mit verändertem Schwerpunkt. Ein Fall auf den Bauch, beispielsweise beim Tennis, kann dem Baby schaden. Ebenso bergen sämtliche Mannschaftssportarten wie Volleyball oder Hockey das Risiko einer Kollision mit anderen Spielern oder Bällen. Aufgrund des veränderten Sauerstoffgehalts können auch Sportarten in der Tiefe, wie Tauchen, oder Sportarten in der Höhe, wie Bergsteigen, eine Störung der Sauerstoffzufuhr des Babys bewirken.

Es gilt: Bewegung ist wichtig und trägt zur Gesundheit bei, sollte jedoch achtsam durchgeführt werden und die werdende Mama in keinem Fall überfordern. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und so herauszufinden, was sich gut anfühlt. Bevor Unsicherheiten und unnötige Sorgen auftreten: Fragt eure behandelnden Ärzte und Hebammen – sie können euch die Ängste nehmen und alle Unsicherheiten bezüglich Schwangerschaft und Geburt klären.

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