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03. 10. 2019

Wenn der Storch Hilfe braucht

Die Voraussetzungen, um Kinder zu bekommen, sind teilweise sehr unterschiedlich. Dabei gibt es Situationen, in denen Paare aufgrund bestimmter Ursachen nicht mit eigenen Eizellen schwanger werden können und daher quasi einen „Plan B“ benötigen. Oder anders gesagt, der „Storch“ braucht etwas Hilfe: eine Eizellspende. Also eine Kinderwunschbehandlung mit den Eizellen einer anderen Frau als Spenderin, um der Empfängerin eine Schwangerschaft zu ermöglichen.

Bevor es jedoch soweit ist, muss die jeweilige Ausgangslage umfassend abgeklärt werden. Dabei wird das Paar u. a. über die medizinischen Voraussetzungen, den Ablauf und über mögliche Risiken aufgeklärt und alle Fragen, welche dem Paar auf dem Herzen liegen, werden beantwortet. All dies erfolgt im Rahmen eines persönlichen Gesprächs mit einem Facharzt im IVF-Zentrum, um den Grundstein für den gemeinsamen Weg zum ersehnten Kind zu legen: Vertrauen.


Medizinische und gesellschaftliche Ursachen

Sowohl bei Frauen als auch bei Männern kann es verschiedene körperliche Ursachen für deren Unfruchtbarkeit geben. Neben medizinischen Gründen, wie z. B. Karzinombehandlungen, genetische Erkrankungen oder eine vorzeitige Menopause, sind es heute zunehmend gesellschaftliche Ursachen, warum eine Kinderwunschbehandlung mit Eizellspende eine Option für betroffene Paare sein kann. Der Wunsch nach einem Kind wird meist über das 35. Lebensjahr hinaus verlegt (sog. „später Kinderwunsch“). Ab dem 40. Lebensjahr wird es jedoch erheblich schwieriger, mit eigenen Eizellen schwanger zu werden, weil sich die Anzahl und Qualität der Eizellen mit zunehmendem Alter verringern.


Rechtliche Grundlagen sind verschieden

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine Kinderwunschbehandlung mit Eizellspende sind von Land zu Land verschieden. In einigen Ländern, unter anderem in Deutschland, ist die Eizellspende nicht zulässig. In den Ländern, in denen diese Behandlung legal ist, gibt es meist verschiedene Auflagen, festgehalten in nationalen Gesetzen und Richtlinien. Eine wesentliche Regelung betrifft die Art und Weise, wie die Eizellspende in Anspruch genommen werden darf. Hierbei wird zwischen anonymer und nicht-anonymer Eizellspende unterschieden.


Umfangreiche Untersuchung der Spenderin und des Empfänger-Paares

Bevor die Behandlung beginnen kann, müssen die Empfängerin der Eizelle und ihr Partner einige Untersuchungen vorweisen können. Dazu gehören z. B. allgemeine medizinische/gynäkologische Informationen über die Empfängerin sowie alle erreichbaren Unterlagen über Voroperationen, Hormonbestimmungen, Ultraschalluntersuchungen, genetische Analysen sowie Samenuntersuchungen des Partners.

Ebenso umfangreich wird die Gesundheit der Eizellspenderin, welche bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss, untersucht.

Zur Gewinnung der Eizellen werden zunächst die Eierstöcke der Spenderin hormonell stimuliert, behutsam und schonend. Die Entnahme der Eizellen erfolgt unter Ultraschallsicht mittels Punktion der Eibläschen durch die Scheide. Dies ist ein kurzer Eingriff, welcher in einem leichten Schlafzustand (Sedoanalgesie) durchgeführt wird. Unmittelbar danach werden die gewonnenen Eizellen mit den Spermien des Partners der Empfängerin befruchtet, in einem Kulturmedium im Inkubator zur Entwicklung gebracht und zu einem genau abgestimmten Zeitpunkt in die Gebärmutter der Empfängerin eingesetzt (Embryonentransfer).


Spezialisten setzen auf individuelle Therapien

In der modernen Reproduktionsmedizin gibt es viele verschiedene Therapiemöglichkeiten. Je nach Ursache der Unfruchtbarkeit und medizinischer Situation des Paares kann eine Kinderwunschbehandlung mit Eizellspende in Frage kommen. Denn dies ist für jene Paare oftmals der einzige Weg, um eine Schwangerschaft zu erreichen, die zur Geburt ihres eigenen Kindes führt.

Hier wird deutlich, wie wichtig eine individuelle Beratung und Therapie durch spezialisierte Fachärzte, wie jene der NEXTCLINICS, ist — besonders für die überglücklichen Eltern, deren sehnlichster Wunsch dadurch in Erfüllung gegangen ist.*

* Eine Beratung zur Therapie der Eizellspende erhalten Sie in unseren Kliniken in Estland, Tschechien, Italien, Österreich und Spanien.


Eizellspende

Kinderwunschbehandlung mit den Eizellen einer anderen Frau als Spenderin, um der Empfängerin eine Schwangerschaft zu ermöglichen. Die Behandlung setzt eine umfassende Abklärung der Indikation und Aufklärung durch spezialisierte Fachärzte voraus. Die Gesetzeslage ist von Land zu Land unterschiedlich.

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