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05. 04. 2019

Ohne Stress zum Wunschkind

Stress ist eines der beständigsten Alltagsprobleme, deren Ursachen sich häufig nicht umgehen lassen. Das Bewusstsein, dass Stress schädlich ist, ist allgegenwärtig. Die moderne Welt erzeugt mit Digitalisierung und steigendem Leistungsdruck immer mehr potenzielle Stressfaktoren. Je höher das Stresslevel ist, desto stärker wird der Wunsch nach Entlastung. Mit bestimmten Methoden lässt sich Stress reduzieren und das eigene Wohlbefinden verbessern.

Stressen Sie sich nicht so sehr

Stress wird nicht nur durch externe Faktoren beeinflusst, sondern kann auch eine Folge unseres Lebensstils sein. Fälschlicherweise nehmen wir oft an, mit Nikotin, Alkohol, Koffein unseren Stresspegel reduzieren zu können, aber sie bedeuten tatsächlich mehr Stress für unseren Körper. Ebenso werden eine ungesunde Ernährung oder auch Bewegungsmangel häufig als Ursachen für Stress angeführt.

Meist wissen wir um die Stressfaktoren in unserem Leben, aber häufig lässt sich der Stress nicht vermeiden. Leider kann man ihn nicht einfach so abschalten oder gar umgehen. Meditation, Yoga und eine gesunde Ernährung klingen zwar wunderbar entspannend, passen aber nicht in jeden Alltag. Häufig führt der Versuch eines dogmatisch stressfreien Lebens zu einer noch stärkeren Belastung. Erzwungene Entspannung oder abends widerwillig eine Einheit Sport zu absolvieren, kann mehr Stress verursachen, als ihn zu lindern.

Vier einfache Methoden für weniger Stress

Zum Glück gibt es auch Übungen, die weniger zeitintensiv und auch umsetzbar sind, ohne eine komplett neue Sportart zu beginnen. Wir haben vier verschiedene Techniken zusammengestellt, die helfen, das Stresslevel zu senken, und für jeden problemlos umsetzbar sind.

 

1 Tief einatmen

Unsere Atmung hat enormen Einfluss auf unser Befinden. Sie kann uns helfen, in akuten Stresssituationen unser Stresslevel zu senken oder auch das Aufkommen von Stress zu vermeiden.

Viele Menschen atmen "zu kurz", das bedeutet, dass sie hauptsächlich in die Brust atmen. Für eine bessere Sauerstoffversorgung sind jedoch tiefe Atemzüge, die in den Bauch gehen, wirksamer. Effektiveres Atmen kann man durch eine einfache Übung erlernen.

Dazu setzen Sie sich aufrecht hin und lenken Ihren Atem gezielt nicht nur in die Brust, sondern auch in den Bauch. Diese Übung können Sie überall und jederzeit in ihren Alltag einbauen. Und wenn Sie sie zu einem täglichen Ritual machen, wird sich alleine durch Ihre Atmung Ihr Körper beruhigen und Stress abbauen.

 

2 Ein paar Schritte gehen

Dass Bewegung Stress vermindern kann, ist bekannt. Um sein Stresslevel zu senken, muss man jedoch keinen Halbmarathon laufen. Schon ein 30-minütiger Spaziergang hilft erwiesenermaßen, das Wohlbefinden zu steigern und Stress zu vermindern. Besonders erholsam ist ein Spaziergang durch die Natur. Durch den nächstgelegenen Park, einen See oder ein Feld entlang: Für einen kurzen Moment raus aus dem Trubel der Stadt zu kommen, fördert die Entspannung. Für einen kleinen Entspannungs-Spaziergang eignet sich zum Beispiel die Mittagspause.

 

3 Ätherische Öle und ansprechende Düfte

Besonders das Umschalten zwischen Stress und Entspannung wie auf Knopfdruck ist ein Problem für viele Menschen. Man möchte sich entspannen und dem Stress entfliehen, aber es klappt einfach nicht. Hier können wir unserem Körper und auch dem Geist einen kleinen Anstoß geben, mit einer Aromatherapie. Durch die Wirkstoffe der ätherischen Öle reduziert unser Körper die Ausschüttung von körpereigenen Stresshormonen.

So fällt es uns abends, nach einem stressigen Tag, leichter, abzuschalten und den Kopf freizubekommen.

4 Schwitzen und Entspannen

Ebenfalls hilfreich, um mal so richtig abzuschalten, ist ein Saunagang. Die Hitze wirkt entspannend auf die Muskulatur und senkt den Blutdruck. Der Köper entkrampft sich, und so kann der Geist ihm folgen. Ein Saunabesuch ist ein wenig zeitaufwendiger, aber dementsprechend erholsam. Die perfekte Art, nach einer stressigen Woche abzuschalten. Am besten gleich gemeinsam mit dem Partner.

Wichtig beim Saunieren ist es jedoch, die Grundregeln zu beachten. Ausreichend Pausen zwischen den Gängen sind notwendig, ebenso wie dem Körper ausreichend Flüssigkeit zugeführt werden sollte.

 

Der Einfluss von Stress auf die Fruchtbarkeit

  • Eine Überlastung bestimmt nicht nur unsere mentale Gesundheit. Stress ist ein Faktor, der den gesamten physiologischen Mechanismus betrifft. Er kann sich beispielsweise auf die Hormonausschüttung, den Menstruationszyklus und den Eisprung der Frau auswirken. Ein erhöhtes Stresslevel kann sich somit negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Für Paare, die versuchen schwanger zu werden, ist es also besonders wichtig, sich Ausgleichsphasen zu schaffen.
  • Ebenso wichtig ist es, sich durch einen Kinderwunsch nicht unnötig selbst mit mehr Stress zu belasten, da Stress sich negativ auf Ihre Wünsche auswirkt.
  • Das Beste ist, gelassen zu bleiben, auch wenn es nicht immer einfach ist. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten und überlegen Sie gemeinsam, wie Sie weiter vorgehen wollen.
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