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04. 11. 2019

Herbst in der Küche

Der Herbst ist schon längst da: Einerseits ist er grau und trüb, am Morgen liegt alles im Nebel, die Sonne fehlt uns und viele fühlen sich müde. Manchmal will man gar nicht aus dem Bett raus und unsere Laune ist auch nicht immer die beste. Andererseits kann der Herbst aber auch wunderschön sein, ein goldener Herbst, wenn er uns seine Farben zeigt und die Sonne sich durchsetzt, dann gibt es einen herrlichen Altweibersommer.

In der Natur werden im Herbst viele Früchte reif, die in der Küche ganz toll genutzt werden können, um unserem Körper damit eine Vitaminbombe vor dem anspruchsvollen Winter zu gönnen. Es ist immer empfehlenswert, die lokalen und regionalen Nahrungsmittel der Saison zu konsumieren, die also gerade reif werden und nicht durch die ganze Welt mit dem Flugzeug zu uns gebracht werden. Schauen wir einmal, was wir im Herbst im Garten ernten und für unsere Gesundheit gut nutzen können:

 

KÜRBIS

Es gibt so viele Kürbissorten, und während man manche nur als Dekoration benutzen kann, sind andere Sorten, zum Beispiel Hokkaido, Butternusskürbis, Spaghettikürbis oder Muskatkürbis, eine Delikatesse! Noch dazu ist Kürbis auch gesund und nährstoffreich. Kürbis enthält fast kein Fett, nur sehr wenige Kohlenhydrate, aber dafür ist er reich an Ballaststoffen und einer ganzen Menge von Vitaminen und Mineralien, zum Beispiel Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Natrium, Zink, Kupfer, Mangan, Selen, Vitamin C, Vitamin A, Vitamin E, Vitamine B1, B2, B3, B5, B6 und Folsäure, die bei einem Kinderwunsch und während einer Schwangerschaft sehr wichtig sind! Einen Kürbis kann man im Ofen backen, eine leckere Cremesuppe daraus machen oder auch ein Risotto!

Rezept für Kürbis-Risotto

500 g Hokkaidokürbis
1 Stück Butter
1 kleiner Bund Salbei
1 Zwiebel
250 g Arborio- oder Carnaroli-Reis
Gemüsebrühe
1 Glas trockener Weißwein
Parmesankäse
Olivenöl


• Den Ofen heizen wir auf 220 Grad vor. Der Hokkaidokürbis hat den Vorteil, dass man ihn nicht schälen muss. Es reicht, die Kerne herauszuholen und den Kürbis in Stücke zu schneiden. Die Stücke vermischen wir danach mit Olivenöl und ein paar gehackten Salbeiblättern und backen sie im Ofen ungefähr 35 Minuten, bis sie weich sind.
• Inzwischen zerlassen wir die Butter und rösten die kleingeschnittene Zwiebel darin. Sobald die Zwiebel gar ist, fügen wir den Reis dazu, rösten beides noch mal ganz kurz zusammen an und löschen alles mit dem Wein ab. Den Wein lassen wir verdunsten und fangen an, nach und nach die Brühe dazuzugießen. So machen wir weiter, bis der Reis weich wird.
• Die restlichen Salbeiblätter braten wir kurz in der Pfane mit ein weinig Öl an, damit sie schön knusprig werden.
• Die Hälfte des Kürbisses pürieren wir mit einem Stabmixer und mischen dann das Püree mit dem geriebenen Parmesankäse und mit einem Stück Butter unter den Reis.
• Zum Schluss geben wir die Kürbisstückchen hinzu, die wir nicht gemixt haben, und bestreuen das Risotto mit den knusprigen Salbeiblättern und mit Parmesankäseraspeln.

 

 

ROTE BEETE

Rote Beete ist sehr gesund, vor allem, weil sie eine große Menge Vitamin C und E, Folsäure, Mineralien wie z. B. Kalzium, Zink, Mangan, Jod, Eisen, Magnesium, Kalium und Silizium, hochwertige Aminosäure und auch viel Betain enthält. Rote Beete tut den Adern und dem Herz gut und kommt der Leber zugute. Es ist von Vorteil, Rote Beete auch während einer Schwangerschaft zu essen, weil sie den Körper entwässert und Schwellungen verhindert. Dazu sorgt sie für festere Nägel und Haare sowie schönere Haut. So wie jedes Gemüse enthält Rote Beete auch viele Ballaststoffe, die sehr wichtig für eine richtige Darmfunktion sind. Rote Beete wird seit Jahrhunderten gegessen und unterschiedlich verarbeitet, man kann sie kochen oder auch einlegen, wodurch sie aber viele Nährstoffe verliert. Am gesündesten ist es, Rote Beete roh zu verzehren (als Saft), aber auch gekocht oder gebraten enthält sie viele Vitamine und andere Nährstoffe. So könnt Ihr dieses tolle Gemüse auch zum Salat, zu Risotto oder zu verschiedene Suppen dazugeben.

Rezept für Rote-Beete-Carpaccio mit Fetakäse und Pinienkernen

Je nach Größe 3–6 Stück frischer Roter Beete (wer keine Zeit hat, kann auch gekochte bzw. vakuumverpackte Rote Beete kaufen)

100 g Fetakäse
Meersalz
Schwarzer Pfefer
Fenchel- oder Kümmel-Samen, je nach Geschmack
Olivenöl
Balsamico-Essig
Pinienkerne


• Rote Beete wird meistens gekocht, aber am besten schmeckt sie gebraten. Wir schälen und waschen das Gemüse (am besten mit Handschuhen), bestreuen es mit Salz, Pfeffer und Fenchel oder Kümmel, gießen ein paar Tropfen Olivenöl darüber und verpacken jedes Stück einzeln in Alufolie. Wir backen die Rote Beete im Ofen bei 190 Grad. Dieses Gemüse braucht viel Zeit, wir müssen schon 1,5 bis 2 Stunden Geduld haben.
• Nachdem die Rote Beete fertig ist, lassen wir sie abkühlen, packen sie aus und schneiden sie in ganz hauchdünne Scheiben.
• Wir legen die Scheiben auf einen Teller, gießen ein bisschen Olivenöl und Balsamico-Essig darüber und bestreuen sie mit feinen Stücken des Fetakäses und mit Pinienkernen.
 

KAROTTEN

Ohne Karotten können wir uns unsere Küche kaum vorstellen. Karotten sind auch für unsere Gesundheit sehr vorteilhaft. Pektine, die in der Karotte enthalten sind, binden bis zu 80 % der toxischen Schwermetalle in unserem Körper und sorgen dafür, dass wir sie ausscheiden. Die Mineralien in der Karotte haben einen sehr guten Einfluss auf die Verdauung. Wenn wir regelmäßig Karotten essen, können wir sogar unseren Cholesterinspiegel senken. Karotten enthalten viele Provitamine, vor allem α- und β-Karotin, die Vitamine B1, B3, B5, B9, C, E, weiter auch Mineralien wie Natrium, Kalzium, Bor, Kalium, Magnesium, Mangan, Eisen, Zink, Jod, Schwefel, Phosphor, Lithium, Kobalt und Kupfer. Und wusstet ihr, dass wärmebehandelte Karotten im Unterschied zu anderem Gemüse einen besseren Nährwert haben als rohe Karotten? Karotten kann man dünsten, in einer Brühe kochen, man kann daraus ein tolles Püree oder eine leckere Suppe machen und man kann dieses tolle Gemüse sogar grillen.

Rezept für Karottencremesuppe mit Staudensellerie und getrockneten Tomaten

2 Schalotten
Olivenöl
5–6 Karotten
1 Knoblauchzehe
150 g Staudensellerie
50 g Sonnenblumenkerne
50 g getrocknete Tomaten in Olivenöl
500 ml Wasser
Parmesankäse
Pfeffer
Salz

250 ml Schlagsahne

Kürbisöl und Kürbiskerne zum Dekorieren


• Wir putzen und schälen die Karotten, Schalotten und den Knoblauch, waschen den Staudensellerie und schneiden alles in kleine Würfel. Wir schneiden die getrockneten Tomaten in dünne Streifen und reiben den Parmesankäse. In der Pfanne braten wir die Kürbiskerne ohne Öl, damit sie schön knusprig werden und einen nussigen Geschmack bekommen.
• Jetzt rösten wir langsam die Schalotten, den Staudensellerie und die Karotten mit dem Knoblauch im Olivenöl an. Nach kurzer Zeit geben wir die Sonnenblumenkerne und die getrockneten Tomaten dazu und rösten alles kurz weiter. Danach gießen wir das Wasser und die Schlagsahne dazu, kochen alles noch einmal auf und dann pürieren es mit einem Stabmixer.
• Wir geben den geriebenen Parmesankäse in die Suppe und wärmen alles noch mal richtig auf, damit sich alle Geschmäcker verbinden.
• Wir füllen die Suppe in die Teller und dekorieren sie mit den Kürbiskernen und ein wenig Kürbisöl und können noch ein paar Streifen getrocknete Tomaten und ein wenig gehobelten Parmesan dazugeben.

FruchtbarkeitHerbstKücheLifestyleRezept

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