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21. 02. 2019

Der genetische Einfluss auf Erbkrankheiten

In unseren Genen befindet sich der Bauplan unseres Körpers. Durch sie sind Eigenschaften wie unsere Körpergröße, Haar- und Augenfarbe und andere Merkmale festgelegt. Die Erbinformationen sind in unserer DNA gespeichert, welche ein Teil unserer Chromosomen ist. Ein Mensch besitzt einen diploiden Chromosomensatz, dadurch können einige unserer Gene rezessiv sein. Sie treten dann nicht in Erscheinung und haben keinen Einfluss auf unsere körperlichen Merkmale. Dennoch sind sie Teil unseres Genoms und können vererbt werden. Sind beide Elternteile Träger des gleichen rezessiven Gens, besteht die Möglichkeit, dass das Gen bei ihren Kindern nicht länger rezessiv ist und somit bei ihnen eine Erbkrankheit auftritt.

Eine Blutprobe schafft Gewissheit

Dank der modernen Medizin sind wir in der Lage, Krankheiten zu besiegen, einzudämmen oder ihr Entstehen zu vermeiden. Besonders für unsere Kinder ist dies von enormer Bedeutung, da Erbkrankheiten häufig schwer verlaufen oder gar unheilbar sind. Über einen genetischen Kompatibilitätstest lässt sich herausfinden, ob beide Partner die gleiche rezessive Erbkrankheit in sich tragen. In diesem Fall lassen sich vor der Befruchtung entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Was tun, wenn keine Kompatibilität besteht?

Wenn eine genetische Inkompatibilität gefunden wurde, gibt es die Möglichkeit der In-vitro-Fertilisation (IVF) in Kombination mit Präimplantationsdiagnostik. Dabei findet die Befruchtung der Eizelle im Labor statt, um anschließend nur unbelastete Embryonen an die Mutter zu übertragen.
Eine andere Option ist die Gametenspende, bei der sichergestellt wird, dass der Gamet nicht die gleiche Krankheit wie der Patient trägt.
Beide Varianten bieten wirksamen Schutz vor der Weitergabe erblich bedingter Krankheiten.

Wann sollte ein Kompatibilitätstest durchgeführt werden?

Von besonderer Bedeutung ist ein Test vor der Behandlung mit Spendergameten. Die vorherige Analyse ermöglicht eine optimale Auswahl der Spenderzellen, um mögliche erblich bedingte Krankheiten auszuschließen. Im Allgemeinen ist ein Test vor einer Schwangerschaft immer sinnvoll, da so in jedem Fall über das beste Vorgehen entschieden werden kann.

Für mehr Informationen über genetischen Kompatibilitätstests stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

https://www.loona-mag.com/kontakt

 

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