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20. 11. 2018  |  Anzeige

Ausgewogene Ernährung fördert die Fruchtbarkeit. Doch wann ist Ernährung „ausgewogen“?

Du bist, was du isst! – Das ist keine neue Weisheit, doch spielt sie gerade bei Menschen mit Kinderwunsch eine zentrale Rolle.

Aber was ist die „richtige“ Ernährung? Die Suche nach der Antwort kann sehr verwirren. Werfen wir einen Blick darauf, was wirklich helfen kann – und was lediglich sinnlosen Stress bedeutet.

Schon vor der Schwangerschaft „richtig“ ernähren

Vielen ist nicht bewusst, dass Gesundheitsvorsorge bereits vor der Empfängnis beginnt. Dazu gehören eine angemessene Vitaminzufuhr sowie die ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und anderen Mikronährstoffen. Diese haben nicht nur auf die Entwicklung von Ei- und Samenzellen einen enormen Einfluss, sondern spielen auch bei der Entwicklung des Babys eine zentrale Rolle.

Grundsätzlich sollten sich Paare nicht zu viele Regeln aufstellen. Gerade bei der Ernährung regiert der gesunde Menschenverstand. Über- und Untergewicht sollten vermieden werden. Stattdessen gilt es, so zu essen, dass es sich gut anfühlt, und keine extremen Diäten zu machen, die sogar Mangelerscheinungen hervorrufen können. Bestehen Unsicherheit oder Zweifel im Hinblick auf die „richtige“ Ernährung, ist es das einfachste, den betreuenden Arzt zu konsultieren – das gilt insbesondere für Paare mit Kinderwunsch und auch für solche, die sich bereits in einer IVF-Behandlung befinden.

Diese Lebensmittel fördern die Fruchtbarkeit

Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette sind die drei Hauptbestandteile einer ausgewogenen Ernährung. Sie garantieren keine schnellere Empfängnis, tragen aber zur Gesundheit bei – eine zentrale Voraussetzung für eine Schwangerschaft.

Bohnen, Linsen, Nüsse – die Lieferanten für pflanzliches Eiweiß

Forscher der Harvard School of Public Health haben herausgefunden, dass Frauen, die vor allem pflanzliches Eiweiß essen, leichter schwanger werden als es mit der Aufnahme von tierischen Proteinen der Fall ist. Deshalb beim nächsten Mal den Salat einfach mit Kichererbsen aufwerten oder ein vegetarisches Chili kochen. Und wenn man keinen Bohnen mag? Auch Linsen, Tofu, Edamame und Nüsse liefern die begehrten pflanzlichen Eiweiße.

Mit Blattgemüse den Folsäurehaushalt füllen

Spinat, Romana-Salat, Rucola, Brokkoli und andere dunkle Blattgemüse sind reich an Folsäure. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass dieses B-Vitamin einen positiven Einfluss auf den Eisprung hat. Bei Männern kann Folsäure zudem die Produktion von gesünderem Sperma unterstützen und dadurch einer Fehlgeburt oder genetischen Problemen beim Baby vorbeugen.

Kürbiskerne liefern notwendiges Eisen

Viele Frauen haben Eisenmangel – oftmals ohne es zu wissen. Da Eisen aber bei der Blutbildung unverzichtbar ist, sollte spätestens ab Kinderwunsch darauf geachtet werden, die Eisen-Depots aufzufüllen. Ein guter und zugleich wohlschmeckender Lieferant sind Kürbiskerne. Sie beinhalten das wichtige Nicht-Hämeisen, das
in bestimmten pflanzlichen und eisenverstärkten Lebensmitteln enthalten ist. Laut einer aktuellen Studie sind die Schwierigkeiten schwanger zu werden bei Frauen, die regelmäßig ein Nicht-Hämeisen-Präparat einnehmen, 40 Prozent weniger wahrscheinlich, als bei denjenigen ohne Eisen-Zufuhr.

Austern: mit Zink die Furchtbarkeit erhöhen

Austern haben schon lange den Ruf einer aphrodisierenden Wirkung. Doch die unscheinbaren Muscheln können noch viel mehr. Als hochkonzentrierte Zink-Quelle unterstützen sie einen regelmäßigen Menstruationszyklus und die Produktion von qualitativ hochwertigen Eiern. Zu Recht werden Austern deshalb auch als natürliches Viagra bezeichnet.

Kleiner Helfer für den Alltag

Ist man auch noch so bemüht: Aufgrund verschiedener Faktoren wie Qualität der Lebensmittel oder schwerer verwertbaren Nährstoffen kann es immer wieder zu Mängeln kommen. Deshalb ist bei Kinderwunsch eine Nahrungsergänzung zur ausgewogenen Ernährung zuweilen sinnvoll.

Männer können ihre Zeugungsfähigkeit durch die Einnahme natürlicher Nahrungsergänzungsmittel mit Antioxidantien steigern. Auch die Einnahme von Folsäure, deren Tagesbedarf schwer zu decken ist, wird empfohlen. Da diese für die Entwicklung eines gesunden Babys nötig ist, greifen Frauen auch während der Schwangerschaft auf Präparate des Vitamin B-Komplexes zurück.

Wichtig ist, sich vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln über diese ausreichend zu informieren. Die Auswahl ist groß, da der Markt auch aus dem Ausland mit unbekannten Produkten überflutet wird. Ein Beispiel für in Deutschland produzierte Nahrungsergänzungsmittel ist die Fertilovit® Produktreihe. Die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels sollte nur in Absprache mit einem Arzt erfolgen und nicht ausschließlich auf Basis selbstständig durchgeführter Recherche.

Außerdem gilt: Jeder Körper ist individuell. Standardisierte Ernährungsempfehlungen dienen lediglich zur Orientierung. Wichtig bleibt, auf die Signale des eigenen Körpers zu achten und bei Bedarf den Rat eines Experten einzuholen.

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