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18. 06. 2019

Alle anderen werden schwanger, nur ich nicht

Unfruchtbarkeit ist immer noch eines der größten Tabuthemen unserer Zeit. Das ungewollte Ausbleiben einer Schwangerschaft ist meistens eine große Belastung für die Betroffenen. Die wenigsten sprechen über ihre Probleme, da es häufig als persönlicher Makel angesehen wird. Auch mögen sich viele Paare nicht selber eingestehen, dass sie von diesem Problem betroffen sein könnten.

Ab wann spricht man von „unfruchtbar“?

Paare, die innerhalb von einem Jahr, trotz ungeschützten Geschlechtsverkehrs, nicht schwanger werden, gelten per Definition als unfruchtbar. Die Ursachen können vielseitig sein und dabei neben körperlichen auch psychische Auslöser haben. Gewissheit über das, was im Einzelfall genau das Problem ist, kann ein Arzt klären. Nach der Diagnose kann nun, gemeinsam mit dem Arzt entschieden werden, was unternommen werden soll.


Niemand ist allein

Dabei kann es gerade hilfreich sein, über seine Probleme zu reden. Der Austausch mit anderen Menschen, gerade mit denen, die sich in der gleichen Situation befinden, kann wahrer Balsam für die Seele sein. Denn Unfruchtbarkeit ist kein seltenes Problem, sondern betrifft z.B. rund 15 % der Paare in Deutschland.

Auch wenn es sich so anfühlt, so ist das Ausbleiben einer Schwangerschaft kein Versagen. Mit anderen Betroffenen zu reden kann nicht nur helfen, dieses Gefühl zu lindern, sondern auch Kraft geben, um medizinische Hilfe zu suchen.

Behandlungsmöglichkeiten

Obwohl es keine Garantie für den Erfolg einer Kinderwunschbehandlung gibt, sind die Chancen auf eine Schwangerschaft durch die intensive Forschung auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin und der Entwicklung neuer Verfahren heute deutlich höher als noch vor zehn Jahren. Welche Behandlung im Hinblick auf die individuelle Situation des Paares in Frage kommt, legt ein spezialisierter Arzt anhand der Befunde fest.

DeutschlandFamilieIVFMythenUnfruchtbarkeit

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